Prof. Dr. Johannes Keil

Schwerpunkte

Berufstätigkeit

  • 2019 - Jetzt | Professur HMKW

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    An der 'Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft' habe ich die Professur mit der Denomination 'Unternehmenskommunikation' übernommen. Dabei lege ich in Lehre und Forschung einen Schwerpunkt auf den Bereich der digitalen Kommunikation.

  • 2017 – 2019 | Professur EBC Hochschule

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    Im Studiengang 'Kindheitspädagogik & Management' übernahm ich die Professur mit der Denomination 'angewandte Bildungsforschung mit Schwerpunkt Kindheitspädagogik'. In diesem Zusammenhang widmete ich mich der Spielmittelforschung, die seither auf der Seite 'bildungsspiel.de' veröffentlicht wird. Zudem gründete und leitete ich die Fairtrade-Steuerungsgruppe der Hochschule am Berlin Campus.

  • 2015 – jetzt | Unter­nehmens­be­ratung

    Mehr erfahrenNebenberuflich bin ich als Unternehmensberater bei Marpha Consulting tätig. Der Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt auf der Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Zu den Kunden zählten bislang u.a. die Funke Mediengruppe, phim, German U15 und kaffee-kooperative.de. An letzterem Kaffee-Startup halte ich eine Unternehmensbeteiligung.
  • 2010 – 2014 | Projektleiter HoF/Universität Halle-Wittenberg

    Mehr erfahrenAm Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Universität Halle-Wittenberg leitete ich des Forschungsprojekt "Frühpädagogische Professionalisierung in Genderperspektive" das durch das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) finanziert wurde. Die Grundlage für diese Tätigkeit bildete meine Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt 'PIK – Profis in Kitas', das durch die Robert Bosch Stiftung finanziert wurde und ebenfalls am Hof angesiedelt war.
  • 2009 | Büroleiter im Bundestag

    Mehr erfahrenFür fast ein Jahr leitet ich das Büro der Bundestagsabgeordneten Hildegard Wester, die u.a. im Ausschuss 'Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung' tätig war. Hier begleitete ich die Abgeordnete bei ihren Berichterstattungen zu den Themen 'Bologna-Prozess' und 'Netzpolitik'.
  • 2004 – 2005 | European University Foundation

    Mehr erfahrenAls wissenschaftlicher Mitarbeiter der European University Foundation in Luxemburg lag der Schwerpunkt meiner Arbeit auf der fachlichen und organisatorischen Begleitung der Arbeitsgruppen 'Teacher-Training' und 'Humanities'. Zudem war ich für die Anliegen des 'Student Concils' zuständig.

Ausbildung

2008 – 2014

Doktorand: HU Berlin

2004 – 2007

Studium: Uni Trier

  • Politikwissenschaften (1. Hauptfach)
  • Öffentliches Recht (2. Hauptfach)
  • Abschluss: Magister Artium

2005 – 2006

Auslandsstudium: Belgien

  • Erasmus-Stipendium, Universität Liège (Belgien)
  • Politikwissenschaften
  • Europäisches Recht

2001 – 2004

Studium: Uni Hamburg,
LMU München

  • Politikwissenschaften (Hauptfach)
  • Öffentliches Recht, Alte Geschichte (Nebenfächer)
  • Magisterziwschenprüfung

2000

Abitur

  • Nymphenburger Gymnasium, München
  • Leistungskurse: Englisch und Geschichte

1997

Auslandsaustausch: England

  • Rochester Kings School, Rochester/Kent (Großbritannien)
  • A-Level-Abschluss (Fächer: Englisch, Deutsch, Geschichte)

Publikationen

weitere Publikationen

Drittmittelprojekte

EnDigiComDie im Rahmen des ASA-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eingeworbenen vier Praktikumsstelle im Bereich Marketing/Vertrieb sollen dazu beitragen, die ruandischen und deutschen Partnerorganisationen von kaffee-kooperative.de noch besser zu vernetzen. In der Projektphase in Deutschland geht es darum, Abnehmer*innen (Unternehmen und Privatpersonen) für den Kaffee zu identifizieren und die Ansprache per Telefon und E-Mail zu übernehmen. Außerdem unterstützten die studentischen Mitarbeiter*in die Kommunikationsarbeit von kaffee-kooperative.de. In der Projektphase in Ruanda bereiten die studentischen Mitarbeiter*in Geschichten, Interviews und Berichte aus Ruanda unter Marketing-Gesichtspunkten auf. Zudem wirken sie in der Produktentwicklung mit, die schlussendlich zum neuen Produkt namens ‚Angelique’s Finest – Strong Women, Strong Coffee‘ führte. Die vier Projektstellen wurden im Namen von kaffee-kooperative.de eingeworben.

EnDigiComIn dem Verbundprojekt wurden folgende Fragen bearbeitet:

  • Welche konkreten Ziele verfolgen europäische Unternehmen beim Einsatz ihrer Social-Media-Kanäle?
  • Wie sind die Unternehmen personell aufgestellt?
  • Verfügen die beschäftigten Social-Media-Manager über die notwendigen Qualifikationen?
  • Welche Qualifikationsanforderungen ergeben sich aus der Untersuchung und wie kann diesen begegnet werden?

In dem Projekt wurde bestehende Erfahrungen mit Aus- und Weiterbildungen im Social-Media-Bereich auszuwertet und daraus Best-Practice-Beispiele identifiziert, um den auch in Europa neu entstandenen Beschäftigungssektor des Social-Media-Managers weiter zu professionalisieren. Die Anforderungen der europäischen Unternehmen im Social-Media-Bereich wurden durch eine Online-Befragung erhoben. Auf der Grundlage dieser Daten wurde ein Curriculum und didaktischen Handreichungen für die Online-Lehre erstellt und veröffentlicht.

Neben vier weiteren Bildungseinrichtungen in Belgien, Österreich, Slowenien und Frankreich zählt auch Businet, ein internationaler Zusammenschluss von über 130 Bildungseinrichtungen mit einem Fokus auf Wirtschaft und Management, zu den Projektpartnern.

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Die Teilhabe von Flüchtlingen am Erwerbsleben gilt als zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche gesellschaftliche Integration. Die demographische Struktur der Geflüchteten verspricht ein hohes Erwerbspotenzial, um den Fachkräftemangel in vielen Wirtschaftsbereichen zu begegnen. Erste Erfahrungen zeigen jedoch, dass eine erfolgreiche Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt vor zahlreichen Problemen steht. Diese zeigen sich beispielsweise in der Sprache, in der Anerkennung bzw. Förderung notwendiger Qualifikationen, in kulturellen Unterschieden, in Problemen mit der Kooperation zwischen Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Ausländerbehörden und Arbeitsverwaltung, aber auch in einem Mismatch zwischen den Erwartungen von Geflüchteten und Unternehmen.

Vor diesem Hintergrund wurden im Forschungsprojekt die Bedingungen für eine gelingende Integration Geflüchteter in Ausbildung und Arbeit untersucht. Mit Hilfe von problemzentrierten Interviews mit Geflüchteten und Experteninterviews mit verschiedenen Akteuren aus Bildungseinrichtungen, Unternehmen, vermittelnden Organisationen und Verwaltungen wurden die individuellen, institutionellen und organisationsbezogenen Faktoren der Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit und darauf bezogene Maßnahmen analysiert und Empfehlungen für das Integrationsmanagement getroffen. In diesem Zusammenhang habe ich für Prof. Dr. Matthias Schmidt (Beuth Hochschule Berlin) folgende Leistungen erbracht:

  • Methodencoaching für die Entwicklung qualitativer Experteninterviews,
  • Beratung bei der Entwicklung und Erstellung eines Interviewleitfadens,
  • Überprüfung des erstellten Leitfadens im thematischen Kontext,
  • Sparring und exemplarischer Durchgang mit Auswertungstest eines Interviews,
  • Empfehlungen für die Durchführung der Erhebung und Auswertung.

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U15Auf der Grundlage der Struktur-Funktions-Analyse der Wissenschaftslandschaft wurde eine empirisch gestützte Prognose erstellt, welcher Positionierung und Alleinstellungsmerkmale es für German U15 in der Wissenschaftslandschaft bedurfte, damit angestrebte Ziele erreicht werden können. Diese Prognose wurde im Rahmen eines Abstimmungsprozesses mit den Mitgliedsuniversitäten angefertigt.

Als Ergebnis dieses Prozesses wurde ein Kommunikations- und Marketingkonzept für German U15 formuliert, das nicht nur einen Markenkern herausarbeitete, sondern das als Grundlage diente, einzelne Kommunikationsmaßnahmen zu entwickeln. Die Potentiale der Maßnahmen wurden jeweils unter Rückgriff auf die Ergebnisse der Struktur-Funktions-Analyse analysiert und dementsprechend angepasst. In einem letzten Schritt wurde zur Umsetzung der Kommunikationsmaßnahmen ein Organisationsplan erstellt, der Strukturen beschrieb, die nötig sind, um den Kommunikationsprozess von U15 zusammen mit seinen Mitgliedern zukunftsfähig aufzustellen.

PiK-BerichtIn der Expertise für den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung wurden Hürden und Benachteiligungsaspekte staatlicher Förderinstrumente und staatlich vorgesehener Finanzierungsformen hinsichtlich einer geschlechtsspezifischen Beteiligung in der beruflichen Weiterbildung erfasst und dargestellt. Auf dieser Grundlage wurden Empfehlungen für eine adäquate Erwachsenenbildungsförderung entwickelt, die besonders auch die Lebenswirklichkeit beider Geschlechter berücksichtigt. Die Expertise wurde selbstständig beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eingeworben.

Im dreijährigen BMBF-Forschungsprojekt ‚Frühpädagogische Professionalisierung in Genderperspektive‘ (Propos), das ich vier Jahre am Institut für Hochschulforschung leitete, wurden die Professionsverständnisse von Kindheitspädagogen mit und ohne akademische Ausbildung analysiert, um Rückschlüsse auf Änderungen bei der Attraktivität des Berufsfeldes für Männer und Frauen ziehen zu können. In den zahlreich entstandenen Publikationen im Rahmen des Propos-Projekts liefert die Studie auch erstmals einen Überblick zur quantitativen Präsenz beider Geschlechter in den verschiedenen frühpädagogischen Tätigkeitsfeldern.

                              

PiK-BerichtAuf der Grundlage der ersten PiK-Expertise wurde ein erweitertes Qualifikationsprofil beschrieben, das jeweils für die Fachschul-, Bachelor- und Masterebene die zu erwerbenden Kompetenzen gliedert nach beruflichen Handlungsfeldern und Prozessschritten des frühpädagogischen Handelns. Zudem wurden die unterschiedlichen kompetenzorientierten Ausbildungsprofile vergleichend dargestellt in der Publikation „Qualifikationsprofile in Arbeitsfeldern der Pädagogik der Kindheit – Ausbildungswege im Überblick“, von der Robert Bosch Stiftung herausgegeben wurde.

In der Expertise für das Programm ‚PiK – Profis in Kitas‘ der Robert Bosch Stiftung wurde analysiert, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten die frühpädagogischen Ausbildungsangebote auf den unterschiedlichen Ebenen aufweisen. Hierfür wurden die in den letzten Jahren entstandenen frühpädagogischen Fachqualikationsrahmen hinsichtlich inhaltlicher und struktureller Überschneidungen wie Abgrenzungen ausgewertet, das Ausbildungs- sowie das Berufsfeld systematisiert und die Institutionentypen Fachschule für Sozialpädagogik und Hochschule vergleichend dargestellt.

Vorträge

    • 25.05.2019 „Fairer Handel heute – Das Gender-Special 2019 von Transfair„, Fortbildung für Fairtrade-Engagierte im Pangea-Haus (Engagement Global) in Berlin.
    • 06.05.2019 „Fairtrade-Kaffee: Warum Wertschöpfung noch stärker in die Erzeugerländer verlagert werden muss“ veranstaltet von der Hochschule Emden/Leer und der Stadt Emden im Ratssaal der Stadt Emden.
    • 18.03.2019 Keynote zum Thema „Professionalisierung durch Akademisierung? Ein Blick nach vorn zurück“ auf dem Verbandstag des VKMK (Verband der Kleinen und Mittelgroßen Kitaträger) veranstaltet im Kabbalah Center Berlin.
    • 15.05.2017 Keynote zur Podiumsdiskussion „Getting back to science – How to return after a family break‘“ veranstaltet durch das Exzellenzcluster CliSAP und den SFB TRR 181 an der Universität Hamburg.
    • 24.10.2016 „Social Media Strategie, Content Marketing & Erfolgsoptimierung für Non-Profit-Organisationen“ auf dem Workshop veranstaltet von Adelphi Consult.
    • 26.05.2016 „Mission Gesellschaft – Wie überwinden Universitäten die Kluft zwischen Wissenschaft und Praxis“ auf dem Workshop veranstaltet durch German U15 e.V. in der Geschäftsstelle des Verein.
    weitere Vorträge
    • 17.04.2015 „Die „Feminisierung“ des Lehrberufs – mögliche Ursachen und Konsequenzen“, Vortrag auf der Veranstaltung Chancen.Gleich.Gestalten. Engagiert für ein GeschlechterGerechtes Sachsen-Anhalt des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.
    • 27.11.2014 Vortrag auf dem WiFF-Bundeskongress: „Expansion und Qualität – Chancen für die Professionalisierung in der Frühen Bildung“ veranstaltet durch die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte beim DJI in Berlin.
    • 13.06.2014 „Geschlechtergerechtigkeit durch Akademisierung. Die Wirkungen der Reformaktivitäten im Fachschul- und Hochschulbereich“ auf der Fachtagung „Neue Wege für Frühe Bildung und Förderung im Forschungsfeld MINT“, veranstaltet vom Forschungsnetz ‚Frühe Bildung in Sachsen-Anhalt‘ und dem Kompetenzzentrum Frühe Bildung, Hochschule Magdeburg-Stendal, Stendal.
    • 30.08.2013 „New Gender Perspectives on German Early Childhood Education? Consequences of the current Process of Academisation“, auf der Konferenz der European Early Childhood Education Research Association (EECERA) in Tallinn.
    • 18.01.2013 „Prestige durch Professionalisierung? Genderspezifische Konsequenzen der bisherigen frühpädagogischen Akademisierung“ auf dem Workshop „Berufsfelder im Professionalisierungsprozess — geschlechtsspezifische Chancen und Risiken“, veranstaltet vom Institut für Hochschulforschung (HoF), Stiftung Leucorea, Wittenberg.
    • 07.02.2011 „Kompetenzorientierung in frühpädagogischen Fachqualifikationsrahmen“ auf dem gleichnamigen Workshop der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart (mit Peer Pasternack).
    • 05.07.2010 „Frühpädagogische Ausbildungswege im Vergleich“ auf dem Workshop „Curricula und Kompetenzen in der Ausbildung frühpädagogischer Fachkräfte“, veranstaltet von der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart (mit Peer Pasternack).
    • 20.05.2005 „The Social Dimension in Student Mobility – New Ways of Financing Student Exchanges“ veranstaltet von der European University Foundation im Rahmen der luxemburgischen EU-Ratspräsidentschaft.

Sonstiges

2. Platz: Fairtrade Awards

In der Kategorie 'Handel' der Fairtrade-Awards habe ich mit meinem Kaffee-Startup 2018 den zweiten Platz gewonnen:

1. Aldi Nord+Süd
2. kaffee-kooperative.de
3. Deutsche Bahn Bordgastronomie

EINEWELT-Medaille in Bronze 2019

Für unser Engagement mit 'Kaffee-Kooperative.de' wurden meine Kollegen und ich vom Bundesminister Dr. Müller ausgezeichnet:
"Mit seinem deutsch-ruandischen Start-Up macht er vor, dass nachhaltiges und verantwortungsvolles Unternehmertum möglich ist. Solche Unternehmer brauchen wir, wenn wir die Entwicklungsziele tatsächlich erreichen wollen!".

Nominierung: Deutscher Nachhaltigkeitspreis

In der Kategorie 'Unternehmenspartnerschaften' wurde ich mit meinem Kaffee-Startup 2018 den für den 'Deutschen Nachhaltigkeitspreis' nominiert.

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